M6C – 3D Druck

Anfangs war der Druck nur Spaß, und als ich dies einigen freunden zeigte, wollte einer diese Waffe haben. Also habe ich angefangen, dieses Modell zu bearbeiten. Dies ist ansich auch mein erstes Projekt in Sachen 3D Modell bearbeiten und bemalen. Neuland für mich. Ich bin sehr gespannt, freut euch über einige Fotos. Erst wusste ich nicht recht, wie anfangen soll, aber als ich dann einfach angefangen hatte, lief alles fast wie von selbst. Ich hatte grob die Idee im Kopf und konnte somit „arbeiten“.

Der Druck war dank des Druckers meist immer gut. Ich hatte bei ein paar Teilen leider einen starken versatz, weshalb ich den Griff ein zweites mal drucken musste. Alle weiteren Teile hingegen zeigten ein gutes Ergebnis. Mein Canon Marv macht da schon gute Arbeit. Ich haben ebenfalls den Abstand zum Druckbett neu eingestellt und schon hatte man eine bessere Qualität. Die Rohlinge hatten somit eine sehr gute Qulität, sodass ich diese direkt mit dem Sandpapier bearbeiten konnte. Grobe Unreinheiten wurden somit beseitigt. Ecken und Kanten wurden abgeschliffen. Was mir auffiel war, ich benötige noch weiteres Material, entsprechend wurde ein Dremel gekauft, neues Sandpapier und Farben.

Gesagt, getan. Farben, Modellmasse und neues Filament, Druckfolie, Sandpapier und einen Koffer. Da ich selbst noch wenig Erfahrung im 3D Druck und deren Bearbeitung habe, hoffe ich auf meine Erfahrungen in Modellbau. Dies hatte ich selbst 10 Jahre lang gemacht und denke, ich kann mein Wissen damit einbringen. Während der Bearbeitung des Modells ist mir aufgefallen, dass ich die Steckverbindungen hätte dünner machen können, somit hätte ich weniger Arbeit in Sachen Schleifen gehabt. Aber man lernt ja noch. Ebenfalls ist der Sekundenkleber ein wichtiger Freund von mir. Recht schnell kann man die Teile zusammen bauen und dank des Klebers trocknet es sehr schnell.

Somit begann ich mit der Grundierung des Modells. Und mir wurde bald eines klar, die Abstände zwischen den Teilen waren stellenweise zu groß. Weshalb die Modellmasse zum Einsatz kam. Somit wurde versucht, alle ritze zu schließen.

Nachdem die Grundierung getrocknet war, habe ich die Masse aufgetragen um die Schlitze und Abstände zu schließen. Dies war doch recht „kniffelig“. Wobei wenig später es noch kniffliger wurde, dazu aber später mehr. Die Aufgabe war klar, spachteln was das zeug hält. Ebenfalls habe ich mir hier schon Gedanken zum Thema Lackieren gemacht. Ich hatte den Verdacht, dass der Grauton zu „hell“ ist. Ist er auch, aber ich habe eine gute Lösung gefunden.

Nun war es an der Zeit, den Grauton auf das Modell zu bekommen. Das Foto zeigt den ersten Gang der Lackierung. Dies habe ich ca. 3 mal wiederholt, sodass die Farbe fest und Deckend auf dem Modell war. Der Griff und Vorbau wurden schwarz lackiert.

Jetzt wurde es kniffelig. Es wurde der Wunsch geäußert, etwas auf den Lauf zu bauen. Wie bei der M6 sollte der Aufbau auf das Modell gebaut werden. Aber wie soll ich das machen? Also habe ich das Modell in 3DSMax geladen und habe den Aufsatz entsprechend „gebaut“. Da der Druck einige Fehler auf der Oberseite des Modells hatte, muss ich dort viel schliefen und mit Masse arbeiten. Was mir aber später in die Hand gespielt hat, bezüglich „Abnutzung“ am Modell. Und wie man sieht, hatte ich einen Fehler in der Berechnung gemacht, sodass der Aufsatz einen großen spalt hatte. Auch hier habe ich passend etwas gedruckt.

Das Model welches zwischen den beiden Aufbauteilen verbaut wurde, wurde entsprechend mit Sandpapier und Spachtelmasse verarbeitet. Sodass man den besten Effekt erzielt. Auch wenn es hier erstmal nicht so aussieht, wurde solange daran gearbeitet, bis es ok war. Der Druck war schon recht schwierig, da das Modell auch bearbeitet werden musste (was eine sehr tolle Erfahrung gemacht) – und ich denke, es hilft für die nächsten Projekte. Die arbeiten war schon echt knifflig, da ich sowas zuvor noch nie tan hatte.

Nachdem der Aufbau erstellt und bearbeitet wurde, habe ich anfangen, auch mit der Bemalung der Waffe zu beginnen.

Der Lauf wurde entsprechend lackiert und immer wieder neu mit Grundierung bearbeitet, damit man die beste Lösung findet. Der Lauf wurde entsprechend im „Usedlook“ – damit das ganze genutzt aussieht. Das Modell wurde somit bestmöglich bearbeitet.

Ebenfalls wurde der Griff bearbeitet und Lackiert.

Der Griff wurde ebenfalls mit Grundierung / Lackiert. Ebenfalls im Usedlook. Die Hauptfarbe ist Schwarz, zusammen mit der Mischung aus Anthrazit / Silber. Die ecken wurden deutlicher mit Silber gearbeitet, um den Abnutzungseffekt zu verdeutlichen. Es hat schon eine coolen Effekt. Ich selbst bin auch erstaunt, wie gut der Effekt rüber kommt. Somit habe ich mich voller Vorfreude auf das Magazin gestürzt. Auch hier erstmal mit Sandpapier bearbeitet / gereinigt und mit Grundierung bearbeitet.

Die Optik passt und ich hatte mich so gefreut, daß ich den Effekt wieder gut hinbekommen hatte. Aber nun kam der Schock 😱 das Magazin passte nicht in den Lauf. Toll! Was jetzt? Schleifen brachte nichts. Somit musste ich es absägen und ankleben… Wir ärgerlich das doch war…

Somit musste ich es eben verkleben und noch nachbearbeiten. Aber das Gesamtbild passt 👍 somit war es echt ok und ich konnte es fertig stellen.

Projekt fertig